Posts

Melanie Eberhardt – Zwischen Vermessung, Vereinssport und Verwurzelung im Vest

Bild
  FOTO: Sebastian Pokojski Unser aktueller  Mensch im Vest ,  Melanie Eberhardt, wuchs in Recklinghausen-Ost auf und lebt seit über zwei Jahrzehnten in Suderwich. Beruflich präzise, privat engagiert – so lässt sich ihr Leben wohl am besten beschreiben. Als leidenschaftliche Übungsleiterin in gleich mehreren Vereinen verbindet sie Beruf, Ehrenamt und Familie auf eine Weise, die zeigt, wie stark Gemeinschaft das Vest prägt. Im Gespräch erzählt die 50-jährige Recklinghäuserin von ihren Wurzeln, ihren Werten und davon, warum Sport für sie weit mehr ist als Bewegung. Hier der LINK zum kompletten Interview Melanie Eberhardt – Zwischen Vermessung, Vereinssport und Verwurzelung im Vest

Erschrecken und Erstaunen. Das Programm der Ruhrfestspiele 2026

Bild
  Erschrecken und Erstaunen“ ist das Motto der Ruhrfestspiele 2026. In diesem Jahr jährt sich der legendäre Kohletausch zum 80. Mal, jener Akt der Solidarität, mit dem die Bergleute aus Recklinghausen im Nachkriegswinter 1946/47 dafür sorgten, dass die Hamburger Bühnen weiter Theater spielen konnten. Der diesjährige Spielplan steht im Zeichen dieses Ursprungsmoments, nicht als Jubiläum im klassischen Sinn, sondern als Moment des Erinnerns an die Kraft des Anfangs: an Solidarität, den Willen zum Neubeginn und die Überzeugung, dass Kultur Menschen verbinden kann, über geografische und kulturelle Grenzen, soziale Unterschiede und Generationen hinweg. In einer Zeit, in der weltweit Fakten infrage gestellt, demokratische Institutionen untergraben und autokratische Denkweisen wieder salonfähig werden, setzen die Ruhrfestspiele 2026 auf Kunst, die empathisch ist, komplex sein darf und gesellschaftliche Verantwortung einfordert. In diesem Jahr feiern auch das Festival d’Avignon, das Edinbu...

Liebe zur Nostalgie - Mut zur Innovation: 50 Jahre Circus-Theater Roncalli

Bild
Die ersten Artistinnen und Artisten sind bereits angereist und haben mit den Proben für die Jubiläumstournee „50 Jahre Circus-Theater Roncalli“ begonnen. Am 12. März 2026 öffnet sich der samtrote Vorhang zur feierlichen Premiere. Traditionell ist das Publikum in Recklinghausen das erste, das die neue Jubiläumsinszenierung von Roncalli-Gründer Bernhard Paul erlebt. Bereits im Mai 1981 gastierte Roncalli auf Einladung der Ruhrfestspiele erstmals in der Festspielstadt. Mit „Die Reise zum Regenbogen“ wurde Bernhard Pauls poetische Vision als Erneuerung der Circuskunst gefeiert. Seither kehrt „Europas meistbewunderter Circus“ (Herald Tribune) regelmäßig nach Recklinghausen zurück und präsentiert hier seine neuesten Produktionen. Von Beginn an verstand es Bernhard Paul, gelernter Grafiker und Art Director, sein Publikum mit nostalgischen Erlebniswelten zu verzaubern – und zugleich neue Maßstäbe zu setzen. 2018 sorgte er für Aufsehen, als er vollständig auf Tierdarbietungen verzichtete un...

Frühlingsboten

Bild
ONsüd-Bild: Sebastian Pokojski  Zwischen dürrem Gras und Winterblatt bricht leise neues Leben auf. Zwei Krokusse, wie Farbakkorde, stimmen den Frühling an. Ein erster Gruß, ein zarter Mut, der sagt: Es geht wieder los . Und alles Alte weicht dem Licht.

Menschen im Vest

  Ein Leben aus Recklinghausen: Adolf Reddemann erinnert sich – ehrlich, humorvoll und voller Vest-Geschichte Januar 10, 2026 Mit Adolf Reddemann beginnt Menschen im Vest mit einer Persönlichkeit, die wie kaum eine andere für die Geschichte und den Charakter unserer Region steht. Er ist Jahrgang 1932, ein echtes Recklinghäuser Urgestein – und jemand, der trotz schwerer Zeiten nie den Humor, die Neugier und die Freude am Leben verloren hat. In unserem Gespräch nimmt er uns mit in eine Zeit, die viele nur aus Erzählungen kennen: Kriegskindheit, Wiederaufbau, Jugend im Nordviertel, Handball, Kneipen, Tanzlokale, Familienleben, Architektur – und natürlich seine große Liebe Clara. Ein Leben voller Erinnerungen, voller Wärme, voller Vest. Hier das komplette Interview: Ein Leben aus Recklinghausen: Adolf Reddemann erinnert sich – ehrlich, humorvoll und voller Vest-Geschichte

Frohe Weihnachten – ein Gruß aus dem Ruhrgebiet

Bild
  ONsüd‑Bild: Sebastian Pokojski

Weihnachten im Revier (Albumveröffentlichung)

Bild
Zwischen Förderturm und Tannenbaum, zwischen Glühwein am Kanal und stiller Nacht in Duisburg-Nord – dieses Album erzählt von Weihnachten im Ruhrgebiet, wie es wirklich ist: ehrlich, warm, manchmal rau, aber immer voller Herz. „Weihnachten im Revier“ ist eine musikalische Reise durch zwölf Szenen, die das Fest inmitten von Alltag, Erinnerung und Gemeinschaft zeigen. Keine Hochglanzromantik, sondern echte Momente – getragen von melodischen Kompositionen und tiefgründigen Texten. Nach dem Debüt „Blaue Engel“ knüpft Sebastian Pokojski mit diesem Album an seine Vision an: Musik, die verbindet, berührt und Vertrauen schafft. Für alle, die wissen, dass Heimat nicht perfekt sein muss – nur echt. Weihnachten im Revier – ein Album über Nähe, Ehrlichkeit und das, was bleibt. Dieses Projekt entstand aus dem Wunsch, die Weihnachtszeit nicht als glitzerndes Ideal darzustellen, sondern als das, was sie im Ruhrgebiet wirklich ist: ein Zusammenspiel aus Erinnerungen, Begegnungen und kleinen ...